BaRockStars

19:00 24. Juli 2019 Kardinal-Schwarzenberg-Haus, Kapitelplatz 3  Salzburg

Ana Pagitsch-Zauner (Tripelharfe), Hans Brüderl (Theorbe, Barockgitarre), Virgil Hartinger (Tenor)

Rockstars aus der Barockzeit waren zweifellos Francesco Rasi, Camillo Orlandi, Claudio Monteverdi und Stefano Bernardi. Das Programm mit Virgil Hartinger, Ana Pagitsch-Zauner und Hans Brüderl mit Madrigalen und Motetten hat einen starken Salzburg Bezug. Erzbischof Marcus Sitticus (1574-1619) brachte enorme kulturelle Neuerungen nach Salzburg.

Georg Kroneis präsentiert im ersten Teil mit seiner Viola da Gamba in seinem ganz eigenen Stil Lieder von Dowland, Hume. Sie alle sangen und begleiteten sich dabei selbst auf ihrem Instrument – sei es Kontrabass, Laute oder Viola da Gamba. Georg nimmt ihre Lieder und ergänzt dieses Repertoire der Singer-Songwriter-Tradition mit seinen eigenen. Crossover vom Feinsten – barock interpretiert!

Er war bekannt mit Francesco Rasi (1574-1621), einer der gefragtesten Tenöre der Monteverdi- Zeit, auch Dichter, Theorbenspieler und Komponist. Rasi nahm damals eine zentrale Stelle im Musikleben Italiens ein und verkörperte den “Orfeo” in Claudio Monteverdis gleichnamiger Oper bei der Uraufführung in Mantua im Jahre 1607. Wegen Mordes verurteilt und aus der Toscana verbannt, führte er ein unruhiges Reiseleben. Im Jahre 1614 kam er nach Salzburg und widmete dem frisch amtierenden Erzb19:00 ischof Marcus Sitticus eine Handschrift mit eigenen Kompositionen, betitelt mit “Musica da Camera e di Chiesa”. Wahrscheinlich hatte er für Marcus Sittikus auch eine Partitur des monteverdischen “Orfeo” im Gepäck, der zwischen 1614 und 1619 mehrmals in Salzburg und im Steintheater des Lustschlosses Hellbrunn aufgeführt wurde und als erste Oper im Mitteleuropa nördlich der Alpen dokumentiert ist.

Stefano Bernardi wurde in Verona geboren und studierte an der Scuola Accolitale an der Kathedrale von Verona. 1602 errhielt er eine Anstellung am Hofe des war Graf Mario Bevilacqua und an der Accademia Filarmonica in Verona. Bernardi ging 1607 für vier Jahre nach Rom, wurde 1610 maestro di cappella der Santa Maria ai Monti. Im Jahr 1622 übernahm Bernardi einen Posten als Direktor der Hofmusik an Erzherzog Carl Joseph, Bischof von Breslau und Brixen. Nach dem Erzherzog Tod im Jahre 1624, ließ Bernardi in Salzburg nieder. Musik für Paris von Lodron, den Fürstbischof von Salzburg, eine Position, die er bis 1634 inne hatte. Als solcher wurde er auch tief in das musikalische Leben der beteiligten Salzburger Dom, er war einer der ersten Komponisten, die neue italienische einzuführen concertato Stil.Für seine Weihe im Jahre 1628, zusammen Bernardi ein Te Deum (Musik jetzt verloren ) von zwölf separate Chöre in den verschiedenen
Marmor Galerien des Doms gelegt gesungen.

Teil 1: Georg Kroneis (Viola da Gamba und Gesang)
Teil2: Ana Pagitsch-Zauner (Tripelharfe), Hans Brüderl (Theorbe, Barockgitarre), Virgil Hartinger (Tenor)

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