;
Schnarrhacken Arpa Dos Ordines Bradl Harfe Boehmische Harfe Trippelharfe
Harfe Harfen arpa-records


Home - News - Events - Markt - Tonträger - Links - Lehrer - Wir - Die Harfe - Programme
Solo Programme - Delirio Amoroso - Ensembles - greenleaves - bizzarria barrocca
L' Eraclito amoroso Drucken E-Mail
barbara strozzi Musik von Barbara Strozzi

In den letzten drei Büchern Strozzis, ist unter 45 Liedern nur eines, das sie nicht hätte mit eigener Begleitung singen können. Drei Viertel ihrer gedruckten Werke sind für Solosopran und continuo notiert. Da Barbara Strozzi vermutlich auch Harfe spielte, nimmt Anna Zauner-Pagitsch das mit ihrer Tripelharfe auf. Sie hat ein Programm für Harfe und Sologesang um das Leiden in der Liebe zusammengestellt.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Barbara Strozzi (getauft 6. August 1619 in Venedig; † 11. November 1677 in Padua) war die Adoptivtochter des Juristen, Dichter und Librettisten Giulio Strozzi.
Barbara Strozzi hat ein ungewöhnlich reiches Werk hinterlassen. Die vokale Kammermusik war das Zentrum ihres Schaffens, und hierbei insbesondere auf den begleiteten Sologesang: Drei Viertel ihrer gedruckten Werke sind für Solosopran und continuo notiert. Innerhalb dieses beschränkten Rahmens arbeitete die Komponistin auffällig kreativ. Die Themenbereiche und der Affektausdruck - zumeist um das Leiden in der Liebe – ihrer Werke ähneln sich sehr, die musikalischen Lösungen sind innovativ und von überraschend unkonventionellem Formenreichtum.
Strozzi fehlte zunächst institutionelle Einbindung und damit großes Instrumentarium (etwa das einer cappella) oder größere Räumlichkeiten zu Verfügung. Ihre Konzerte fanden wahrscheinlich in Ihren Wohnräumen statt. Die Komponistin nutzte in ihren dramatischen Lamenti alle Spielarten bis an die Grenze zur Oper.
In Strozzis letzten drei Büchern nur eines, das sie nicht mit eigener Begleitung singen hätte können. Das lyrische Ich der Texte, das Wortspiel „barbaro-Barbara“ taucht in späteren Liedern oft auf. Sie geht mit dem Text freier um als ihr Lehrer Cavalli. Teil ihres affektiven Stils ist die Wiederholung einzelner Wörter, der stark vokalen Klang hervorhebt.
Ein Großteil ihrer vertonten Texte, die auf die vielfältigste Weise die Liebe zum Thema haben, deckt sich mit Diskussionsthemen in der Akademie der geistigen Elite Venedigs.
Barbara Strozzis gesteigerter Kunstanspruch spiegelt sich in der Tatsache wieder, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Sängerinnen ungewöhnlich viele ihrer Werke veröffentlichte.
Trotz ihrer gesellschaftlich schwierigen Ausgangsposition als weibliches uneheliches Kind aus einem nichtadligen, aber dafür freidenkerischen Kontext schaffte es Barbara Strozzi, ihr Kompositionstalent in außergewöhnlich vielen Werken der Nachwelt zu hinterlassen. Ihre Bildung und ihre Fähigkeiten ermöglichten ihr Zugang zu den höchsten gesellschaftlichen Kreisen.
Barbara Strozzis Leben als Komponistin ist in vielfacher Hinsicht als Sonderweg zu beschreiben, durch den sie uns zahlreiche heute noch unedierte Werke des frühen solistischen Kammergesangs von höchster Qualität hinterlassen hat.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. Mai 2009 )
 
Kontakt Gerold - Kontakt Anna - AGB - Impressum - WIKI Harfen - Extraplatte - Mopeppers
Harfe Harfen Barockharfe Barockharfen Trippelharfe Arpadoppia Arpa Doppia Arpa Arpa de dos Ordenes Arpa Dopia Harfenmusik Renaissanceharfe