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arpa_arpa_3543final.jpgLeonore von Stauss Tripelharfe
Anna Zauner-Pagitsch Tripelharfe

Der Traum in der Barockzeit, Arkadien aurea aetas, eine Phantasiewelt aus dem versunkenen Griechenland. Die Zuhörer spüren der Lebhaftigkeit und Eleganz der Musik nach. Frühbarocke Raritäten für 2 Barockharfen, virtuose Kompositionen aus dem 17. Jahrhundert von Ascanio Mayone, Giovanni Geronimo Kapsberger, Giovanni Maria Trabaci und Bernardo Pasquini.
Zu den Melodiestimmen der Harfe tritt der Generalbass mit seiner  improvisatorischen Begleitung durch Continuoinstrumente einer Harfe. 2 Tripelharfen im Duett, wechselnd im Solo und Continuo.
Musik für 2 bezifferte Bässe aus dem 17. Jahrhundert bilden den Rahmen für dieses abwechslungsreiche Programm, interpretiert von Anna Zauner-Pagitsch (Arpa Doppia) und Leonore von Stauss (Arpa Doppia).
Im Wechsel zwischen Harmonie, Lebhaftigkeit und Eleganz machen sie das Hören zum Erlebnis.


Leonore von Stauss, geboren in München, studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg. Neben der Ausbildung am modernen Klavier galt ihr spezielles Interesse historischen Tasteninstrumenten (Cembalo und Hammerflügel) sowie deren Aufführungspraxis. Hier erhielt sie Anregungen vor allem  von Antony Spiri, Christian Rieger und Wolfgang Brunner, sowie vielen international tätigen Musikern bei Meisterkursen.
Ihr ausdrucksstarkes und farbiges Spiel macht sie zu einer beliebten Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin. Auch als Continuospielerin konzertiert sie in verschiedenen Besetzungen und Orchestern.
Eine feste Zusammenarbeit ergab sich  z.B.  mit den Ensembles „Salzburger Hofmusik“,  „Il gardellin04“ und dem „Lebeautrio“.
Ihr künstlerisches Wirken ist inzwischen durch verschiedene Rundfunk- und CD -Aufnahmen dokumentiert, die von der Hammerklavierliteratur (Einspielungen von W.A.Mozart und Ignaz Pleyel zusammen mit Wolfgang Brunner, erschienen bei Profil/ Hänssler) bis zum französischen Chanson (mit dem  Lebeau-Trio) reichen.
Seit einiger Zeit führt Sie Ihr Interesse für Continuospiel zum Studium der Barockharfe.
Dadurch ergab sich die Idee für das vorliegende Programm zusammen mit Anna Zauner.

Anna Zauner-Pagitsch
Mit dem fortgeschrittenen Konzertfachstudium für Harfe bei Prof. Oberascher an der Universität Mozarteum (Diplom 1985), beginnen ausgedehnte Konzerttourneen für Alte Musik in Zentraleuropa.
Es folgt eine Spezialisierung auf historische chromatische Harfen, italienische Tripelharfe und spanische Doppelharfe (Arpa dopia & Arpa de dos órdenes). Wichtigster Lehrer und Vorbild im Spiel der italienischen und spanischen Barockharfe ist Andrew Lawrence-King.
Anna Zauner-Pagitsch geht mit Soloprogrammen und als Mitglied im Continou einer internationalen Konzerttätigkeit nach. Ihr Interessenschwerpunkt liegt auf der historisch fundierten Interpretation von original für Harfe komponierter Musik aus dem Frühbarock.. Sie stellt die Musik in ihren Cd-Produktionen, zur Harfe im Barock, „Espanoletas“, „Ascanio Mayone Libro II“ und „Le mie Arpe„ vor.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. Januar 2011 )
 
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